Karlskoga

In Karlskoga sind es fünf Minuten Fußweg vom Zentrum zum nördlichen Badestrand in Möckeln mit grünen Flächen zum Spielen und Entspannen.

Karlskoga – alles von Innovation und Industrie bis zu Abenteuer in Boda Borg

Karlskogas Geschichte wird von zwei großen historischen Persönlichkeiten geprägt: Herzog Karl, später König Karl IX, und Alfred Nobel. Hier gibt es Innovation der Spitzenklasse und die historisch wichtige Eisenindustrie. Außerdem gibt es eine große Auswahl an Restaurants und Aktivitäten, zum Beispiel das unglaublich beliebte Abenteuerhaus Boda Borg. Karlskoga ist einzigartig gelegen und liegt sowohl in der Provinz Värmland als auch Örebro.

Restaurants und Aktivitäten

In Karlskoga gibt es ungefähr fünfzig Restaurants mit verschiedenen Spezialitäten. Englische Pubs, Sportbars, indisch, japanisch und thailändisch treffen auf traditionell schwedische Küche und à la carte. Wählen Sie zwischen Strandnähe oder Innenstadt. Bestellen Sie Take-away oder einen Tisch.

Das Erlebnishaus Boda Borg mit Aktivitäten und Aufgaben von verschiedenen Schwierigkeitsgraden ist etwas für die ganze Familie, Freunde oder Kollegen. Sie sollten mindestens einen halben Tag dafür einplanen. Bei O‘Leary‘s können Sie Essen und Bowling kombinieren, spielen Sie Shuffleboard oder wählen Sie eine der anderen Aktivitäten dort. Wandern Sie auf den fantastischen Wanderwegen, allein oder mit einem Guide, der Ihnen außerdem ein tolles Abendbrot im Wald serviert. In der Nähe des Sees Möckelnliegt ein Parkour- und Skateplatz, außerdem hat der See lange Sandstrände für Bad und Entspannung, Minigolf, Beachvolleyball und Grünflächen für Ballspiele und anderes zu bieten. Das Schwimmbad Strandbadet liegt in der Nähe des Strands, hier gibt es Schwimm-, Spring- und Kinderbecken mit Rutschen.

Geschichte und Kultur

Karlskogas Geschichte steht im direkten Zusammenhang mit dem Bergbau. Der Gründer des Orts, Herzog Karl, später König Karl IX, sah bereits im 16. Jahrhundert die Voraussetzungen für die Fertigung von Eisen, größtenteils dank des Seensystems, das heute Bergslagskanalheißt. Es heißt, dass er Holz zum Bau einer Kirche schenkte, die heute die Sakristei der Kirche Karlskogas ist und der Stadt seinen Namen mit den Worten „hieß dies bislang Möckelns bodar, so soll es jetzt Karls skogar heißen“ (dt. die Wälder Karls) gab.

Zu Mitte des 17. Jahrhunderts nahm der Bergbau zu und um die zehn Gießereien wurden in der Gegend erbaut. Die Gießereien waren ein ertragreicher Nebenberuf der Bauern, was seine Spuren im Ort hinterließ. Eisenhammer wurden unter anderem in Valåsen, Björkborn und Boforserrichtet. Die Nachfrage nach Eisen war sowohl in Schweden als auch ganz Europa groß. Die Blütezeit ging im 19. Jahrhundert in eine Krise über und nur die ganz großen Gießereien überlebten. Dazu gehörten Valåsen und Bofors. Valåsen setzte auf Forstwirtschaft und dort liegt heute eins der modernsten und die Kapazität betreffend größten Sägewerke Schwedens. Bofors, Gründungsjahr 1646, überstand die Krise dank deren gewagten Investitionen und der neumodischen Entwicklung des Lancashireprozesses und eines Walzwerks. Bofors expandierte und wurde mit den Jahren Schwedens größtes Industrieunternehmen was die Produktion von Schmiedeeisen betrifft. 1893 kaufte Alfred Nobel sämtliche Aktien des Unternehmens AB Bofors Gullspång. Er war wie ein Retter in Nöten und kam mit neuen Ideen und Kapital. Die Fertigung von Geschützen, die in den 1880ern begann, schoss jetzt förmlich nach oben. Um 1930 war das Unternehmen weltweit als Produzent von Geschützen bekannt. Das berühmte 40-mm-Bofors-Geschütz trug dazu bei, Bofors in eine Großindustrie zu verwandeln.

Heute liegt im Haus von Alfred Nobel, dem Herrenahaus Björkborn in Karlskoga, ein Nobelmuseum, in dem außerdem sein Labor liegt, in dem er seine vielen Erfindungen entwickelte. Hier gibt es auch „Fiffiga Huset“, ein Erlebnishaus für Kinder aller Alter und während der Sommermonate wird im Garten ein Kindertheater aufgeführt.

Ein gut erhaltenes Überbleibsel des Bergbaus ist die Granbergsdals Gießerei, die das ganze Jahr über besucht werden kann. Eine Gruppe engagierter Bewohner öffnen während der Sommermonate ein Café und die Gießerei und sorgen außerdem für Unterhaltung. Im September ist Kohlenwoche und der Kohlenmeiler wird angezündet und Pfannkuchen mit Speck und Preiselbeeren werden serviert.

Karlskoga hat ein umfassendes kulturelles Angebot und jedes Jahr wird eine Kunstrunde organisiert, in der lokale Künstler ihre Werke ausstellen.

Berühmte Persönlichkeiten aus Karlskoga sind unter anderem Kanufahrerin Agneta Andersson, die Sie im Dilaketessenladen „Ekmans på torget“ antreffen können, Turmspringerinnen Ulrika Knape und Anna Lindberg, WTCC-Meister Thed Björk, Schlagerlegenden Sten & Stanley, Hockeyspieler und Trainer Bengt-Åke Gustafsson, Instagrampersönlichkeit „Wisslaren“ Christoffer Collin, Fußballspieler Daniel Tjernström, Racefahrer Eje Elgh und Tony Ring, Schauspieler Figge Norling und Gustav Deinoff.

Eine der bedeutendsten historischen Person Karlskogas ist Alfred Nobel, der seine Spuren in der Stadt hinterlassen hat. Die Zirkuskönigin Baptista Schreiber hatte in Karlskoga mit ihrem Zirkus ihr Winterquartier, ist aber heutzutage in erster Linie für ihr Pferd Menelik bekannt, das außerhalb der Mauer des Waldfriedhofsbegraben liegt. Der Erzbischof Olof Sundy wurde 1917 in Karlskoga geboren.    

Unterkunft und Camping

In Karlskoga gibt es verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten: von GranbergsdalsGießereien und Kohlenmeiler zu den bequemsten Betten im etablierten Bofors Hotel, das lange Zeit nur für Bofors‘ Kunden vorgesehen war. Es gibt mehrere Hotels, große wie kleine, in der Stadt oder am See. Ein Campingplatz in der Natur ist in nur 5 Minuten mit dem Auto zu erreichen und falls Sie mit Wohnmobil unterwegs sind, sind die beliebten Stellplätze am See Möckeln eine Alternative, von denen aus Sie in 7 Minuten zu Fuß ins Zentrum mit Shopping und Restaurants kommen. Eine Jugendherberge sowie das spannende Abenteuerhaus und Unterkunft Boda Borg liegen an der Volkshochschule in Karlskoga. Hütten, die gemietet werden können, liegen häufig nah am Wasser, wie z. B.LabbsandLunnedetoder Villingsberg.

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